Die Situation auf der Erde     Erdbeer Bleifuß, Weltraumpilot    Gaston und die Paradise-Now-Association    Die Leute im Raumschiff:  Erdbeer  Bleifuß,  Frieda, der Maulwurf,  Kien,  der General     Halbmenschen    Die hochintelligenten grünen Schleimwesen  
  Rückkehr zur Erde


Die Situation auf der Erde

Die Erde befindet sich in einer Art zivilisatorischem Chaos. Ihr Zustand wird in der Zeitung, die Erdbeer Bleifuß (Weltraumpilot, zu Beginn der Geschichte arbeitslos) auf seinem Morgenspaziergang liest, wie folgt beschrieben:
„Nach dem Frühstück ging Erdbeer auf die Straße, um einen kleinen Spaziergang zu machen. Er fischte die Zeitung aus dem Briefkasten und las im Gehen. Nichts Besonderes: die übliche Propaganda gegen die Überbevölkerung, die niemand beachtete, (die bewohnbare Fläche der Erde war in letzter Zeit stark zusammengeschrumpft; nach Australien war nun auch Südamerika zur globalen Mülldeponie erklärt worden). Ein paar Kriege hier und da, die auch niemand beachtete. Links unten in der Ecke, aber immerhin noch auf der Titelseite, die Meldung, dass eine Weltraumsonde von ihrer Mission zurückgekehrt war und Informationen von einer unerforschten Galaxie mitgebracht hatte. Man wusste aber noch nichts Genaues. Auch diese Meldung war nicht weiter beachtenswert. Seitdem Menschen auf fremden Planeten siedelten und nach neuen Lebensräumen suchten, war immer wieder die Hoffnung aufgekeimt, ein fernes Paradies zu entdecken.“

Nicht nur die Menschheit, der öffentliche Nahverkehr und die Müllentsorgung befinden sich in einem desolaten Zustand, auch Computer und Haushaltsroboter spielen verrückt. Viele Gründe also, um intensiv nach einem Ausweichplaneten im All zu suchen.


Personen


Erdbeer Bleifuß      
Weltraumpilot, der „das All kennt und sich dort sicherer fühlt als hier unten“. “Im All kann einem nicht viel passieren. Da ist ja in erster Linie nichts.
Erdbeer Bleifuß ist Kapitän der hier beschriebenen Reise zum Planeten der hochintelligenten grünen Gallertwesen. Am Anfang der Geschichte ohne Job.           

Frieda           
Weltraum-erfahrene Biologin.  Frieda unterteilt die Planeten, auf denen sie bisher gearbeitet hat, in „eklige (wenn zum Beispiel alles klebrig wird, was mit der Planetenatmosphäre in Berührung kommt), hässliche und langweilige. Die hässlichen waren ihr am liebsten.“
In ihrem letzten Job war sie damit beschäftigt, auf dem Planeten, der nach schlechtem Essen roch, genmanipulierte Pflanzen anzubauen. 

Der Maulwurf      
Computerkommunikator.  Im Umgang mit den hochsensiblen Bordcomputern „hatte er darauf zu achten, seine Sätze so logisch und freundlich zu konstruieren, dass die Computer nicht erschreckt oder verwirrt wurden.“
Beim Blättern in den Personalakten erfährt Erdbeer Bleifuß mehr über den Maulwurf:
„Bei der Erschaffung des Maulwurfs war der Wissenschaft allerdings ein kleiner Fehler unterlaufen. Vielleicht sogar mutwillig von einem gewissen Biotechniker verursacht, der sich von seinen Schöpfungen am liebsten „Göttelchen“ nennen ließ. Der Maulwurf, der wie jeder Maulwurf pelzig war und schlechte Augen hatte (wes­wegen er sich später auch eine Brille zulegte), war zu intelligent geraten. Zunächst versuchte man dies zu vertuschen, und gab dem wiss­begierigen Maulwurf in seiner frühen Kindheit nur Pornohefte zu lesen, um ihn künstlich dumm zu halten und ihn als Perversen für unzurechnungsfähig erklären zu können. Leider stahl der Maulwurf damals ein vierundzwanzigbändiges Lexikon und vergrub sich damit eine Woche lang im Vorgarten des Schöpfungslaboratoriums. Er kam heraus als ihm eine Wühlmaus seine Brille zerbrochen hatte. In dieser Zeit hatte er sich jedoch bis zum Buchstaben W vorgearbeitet und konnte den Inhalt von zwanzig Bänden auswendig.
Dieser Schaden war für die Wissenschaftler irreparabel Um Schlimmerem vorzubeu­gen, unter­richtete man den Maulwurf von nun an ausschließlich in den schönen Künsten und versuchte auch, aus ihm einen guten Koch zu machen. Allerdings hätte der Maulwurf viel lieber Bergbau studiert....“

Kien                                             
Techniker, klug, technisch hochbegabt, aber etwas undurchsichtig und psychisch labil.
  „Die nächste Seite befasste sich mit dem Techniker Kien. Kien hieß einfach nur Kien. Kien mit Vornamen und Kien mit Nachnamen. Das war wohl darauf zurückzuführen, dass sich seine Eltern (ebenfalls Kien) nie hatten einigen können, ob ihr drittes Kind nun Wilhelm oder Wilfried heißen sollte. Der Vater bestand auf Helm, Mutter wollte nicht ohne Fried. So kam es, dass Kien nie einen vollständigen Namen bekommen hatte.
 
Erdbeer las, dass Kien hochintelligent war, jedoch in seinem Beruf nie etwas Überdurchschnittliches geleistet hatte. Erdbeer wollte gerade die nächste Seite aufschlagen, als sein Blick auf die Rubrik „Allgemeiner Gesundheitszustand“ fiel. Er las, dass Kien zweimal von einem Weltraumkoller befallen worden war, eine Art Nervenzusammenbruch. Das All, die Unendlichkeit, die Enge des Raumschiffs steigen jedem früher oder später zu Kopf.
‚Jeder wird davon verrückt’ dachte Erdbeer, ‚manche mehr, andere weniger und manche lassen es sich einfach nicht anmerken’.
  Kien hatte eine Art Fieberanfall bekommen. Er hatte fantasiert: „Das All ist ein Lebewesen, ich höre es atmen. Wir sind die Viren, die es befallen. Wir stehen mitten drin und fressen es von innen auf. Wir infizieren seine Planeten; sie sind unsere Opfer. Einen haben wir schon fertiggemacht. Wir vermehren uns. Irgendwann wird das All uns bemerken . . .“

Der General
Besatzungsmitglied ohne spezifischen Aufgabenbereich
„Der „General“, so ließ er sich von seinen Kollegen nennen, hatte eine lange Söldnerkarriere hinter sich, bevor er in den Staatsdienst getreten war. Im Verlauf seiner Berufstätigkeit waren ihm die meisten seiner Körperteile mindestens einmal abhanden gekom­men und mussten durch zahllose Prothesen ersetzt werden. Der General zeichnete sich stets durch großen Mut und mäßige Bega­bung aus. Diese Wesenszüge hatten sich noch verstärkt, nachdem die Hälfte seines Gehirns an einem vorbei fliegenden Geschoss haften geblieben war. Auch wenn der General diesen Unfall gern als Lappalie abtat. Da er nichts eingebüßt hatte, was für seine Tätigkeit dringend erforderlich gewesen wäre, kämpfte er auch anschließend weiter wie zuvor, nämlich mit großem Mut und mäßiger Begabung“